Anthaxia - Prachtkäfer
Zur Gattung Anthaxia gehört mit dem Vierpunktigen Kiefernprachtkäfer, Anthaxia quadripunctata eine unserer häufigsten Prachtkäferarten. Ich fand diese Art nahezu ausschließlich auf gelben Blüten. Wie alle Prachtkäfer zeigt sich A. quadripunctata bevorzugt bei praller Sonne und ist dann sehr flüchtig. Die Larven des Vierpunktigen Kiefernprachtkäfers ernähren sich polyphag in der Rinde von Laub- und Nadelbäumen. An einem Sommermittag im Sanitzer Forst zeigte sich auf einer Waldwiese eine der farbenprächtigen metallisch rot-grünen, seltenen Anthaxia-Arten. Das Tier hatte sich auf einem dünnen Grashalm niedergelassen, was ein Fokussieren nahezu unmöglich machte. Als es mich bemerkte, folg es sofort auf, so dass mir bloß ein undeutliches Foto blieb - das bittere Los eines Freiland-Fotografen. Im Juni 2025 fand ich auf Hahnenfußblüten einer Waldwiese im Sanitzer Forst den Zierlichen Prachtkäfer, A. nitidula. Auch dieser Käfer zeigt sich sonnenliebend und sehr flüchtig. Die Larven dieser Art entwickeln sich unter der Rinde von Kirschen (Prunus avium), Pflaumen (P. domestica) und Schlehen (P. spinosa). Den roten Halsschild tragen nur die Weibchen, während der des Männchens grün bzw. grün mit schwach rötlichen Einschlag gefärbt ist. Zum Identifizieren von Glasflügelzikaden schickte ein Kollege Gelbtafeln von einem Versuchsfeld bei Bad Vilbel. Bei der Auswertung die Überraschung: Es klebten zahlreiche Prachtkäfer auf den Tafeln. Besonders prächtig waren die als Bunte Eichen-prachtkäfer, A. salicis identifizierten Käfer. Die Elytren sind m. E. etwas sehr stark skulpturiert, so dass in der Bestimmung eine Unsicherheit bleibt - daher das "cf.". Diese Art ist im allgemeinen nicht häufig und nimmt in der Verbreitung nach Norden hin ab. Die Imagines besuchen gerne gelbe Blüten (Hahnenfuß u. a.). Ihre Larven entwickeln sich primär unter der Rinde von abgestorbenen Eichen (Quercus spec.). Alternativ sollen aber auch Ahorne (Acer spec.) und Weiden (Salix spec.) besiedelt werden. Literatur:
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